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9/2/2010 : 7:28 pm : +0200

Gesundheit

Was greift unsere Schönheit und Gesundheit an?

Durch unsere modernen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten fallen in schädlichen Mengen Säuren und Gifte an. Basisch ausgleichende Vitalstoffe in Form von natürlichen, energiereichen Mineralstoffen und Spurenelementen sind in den verarbeiteten, konzentrierten Nahrungsmitteln kaum noch vorhanden, sondern nur noch Unmengen an „leeren“ Kalorien. Die folgende Übersicht zeigt nur einige typische säureüberschüssige, vitalstoffverzehrende Nahrungs- und Genussmittel, sowie kraftraubende Lebensgewohnheiten:

Fleisch und Fleischprodukte __________________ Harnsäure

Schweinefleisch   __________________________  Schwefel- und Salpetersäure

Süßwaren, Zucker, Weißmehlprodukte _________  Essigsäure

Süßstoff__________________________________  Ameisensäure

Softdrinks_________________________________ Phosphorsäure

Kaffee, Schwarzer Tee, Rotwein_______________ Gerbsäure

Schmerzmittel______________________________ Azetylsalizylsäure

Körperliche Überanstrengung__________________ Milchsäure

Stress, Ärger_______________________________ Salzsäure

 

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Sinkt der pH-Wert des Blutes auch nur geringfügig, so wird das Blut dickflüssiger und verklumpt (Geldrollenphänomen der Roten Blutkörperchen). Die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie die Entsorgung und Ausscheidung von Schadstoffen werden behindert. Säuren, Gifte und andere Schadstoffe stauen sich im Körper.

Der Säure-Basen-Haushalt droht aus dem Gleichgewicht zu geraten. Er ist die Basis für alle Stoffwechselvorgänge und Funktionen im Körper, denn z.B. Hormone, Enzyme und unser Immunsystem können in einem zu sauren Milieu nicht mehr funktionieren.

Eines der obersten Prinzipien des Stoffwechsels ist es, den pH-Wert des Blutes und das Säure-Basen-Gleichgewichts stabil zu halten. Auf ein Absinken der pH-Werte reagiert unser Organismus mit folgenden Symtomen:

 

  1. Strukturschäden
  2. Ausscheidungen
  3. Ablagerungen

 

1. Strukturschäden

Ein Übermaß an Säuren und Giften verätzt unsere Zellen, Gewebe und Organe, unsere Gelenke und Knochen. Die zu beobachtenden Verätzungen sind oft begleitet von entzündlichen Prozessen wie z.B. Mandelentzündung, Magenschleimhautentzündung oder Diabetes. Säuren und  Gifte drohen, unser lebensnotwendiges Säure-Basen-Gleichgewicht aus der Balance zu bringen.

Um nicht von den Säuren und Giften verätzt und zerstört zu werden, neutralisiert sie unser Körper mit Hilfe von energiereichen, basenbildenden Vital- und Mineralstoffen. Bei einem Übermaß an Säuren und Schadstoffen und aufgrund des Mineralstoffmangels in der modernen Nahrung muss der Körper jedoch oft seine eigenen Mineralstoffdepots angreifen bzw. zu Hilfe nehmen.

Säuren und Gifte verzehren unsere Mineralstoffdepots in Haut, Haaren, zähnen, Gelenken und Knochen und mit Haarverlust und Osteoporose auch unsere Schönheit und Gesundheit.

 

2. Ausscheidungen

Bei der Neutralisierung von Säuren und Giften mit Hilfe von basenbildenden Mineralstoffen entstehen neutrale Salze. Unsere originären Ausscheidungsorgane Nieren, Darm und Lunge können jedoch nicht beliebig große Mengen an Säuren und Giften oder sinnvoll gebildeter Neutralsalze ausscheiden. Jedes dieser Organe hat eine ganz bestimmte Ausscheidungsfunktion und auch –kapazität. Diese kann wegen eines bestehenden Schutzmechanismus nicht überschritten werden, da es sonst zur Verätzung, Vergiftung und Versalzung dieser Organe käme.

Hautprobleme – Damit das nicht geschieht, verstärkt der Organismus seine Ausscheidungen über die Haut. Jedoch hat diese keinen natürlichen  Schutzmechanismus. Je nach Empfindlichkeit oder Konzentration und Aggressivität der Säuren und Gifte wird die Haut übermäßig strapaziert und gereizt. Anzeichen hierfür sind Körpergeruch, Schwitzen, Pickel, Akne, Ekzeme, Furunkel, Neurodermitis, Schuppenflechte, Allergien oder Offenes Bein.

Pilze – Das durch die Ausscheidungen saure oder sogar giftige Milieu der Haut und der Schleimhäute schafft ideale Bedingungen für die Ansiedlung von Haut- und Nagelpilzen sowie von Darm- und Scheidenpilzen. Diese siedeln sich bei Säuregraden zwischen pH 3,5 und pH 5,5 an. Verpilzungen sind Folgen und Symptome für einen übersäuerten und vergifteten Organismus. In der Naturheilkunde  gelten Pilze als sog. „Säure- und Giftfresser“. Diese verschwinden erst wieder, wenn das saure Milieu der Haut, ihr idealer Nährboden, basenbildend von innen und basisch von außen korrigiert worden ist.

 

3. Ablagerungen - Schlacken

Nicht über Nieren, Darm, Lunge und auch nicht über die Haut und die Schleimhäute ausscheidbare Säuren und Gifte neutralisiert unser Organismus mit Mineralstoffen zu neutralen Salzen. Da er auch diese nur begrenzt ausscheiden kann, muss er sie gebunden an Wasser und Fett, als Schlacken ablagern. So bilden sich bei vielen Frauen Schlackenablagerungen in Form von Cellulite z.B. an Oberschenkeln, Bauch, Po und Hüften.

Bei der „Gicht“ handelt es sich um die Ablagerungen von harnsaurem Kalzium nach jahrelangem Verzehr von zuviel tierischem Eiweiß. Weitere Ablagerungen können sich als Rheuma, Gallen-, Nieren- und Blasensteine, Lipome, Fibrome o.ä. manifestieren.

Geringe Trinkmengen, Bewegungsmangel, schlechte Durchblutung und niedrige Körpertemperaturen begünstigen die Ablagerungen von Schlacken.

Übersäuerung kann sich auf verschiedene Art und Weise zeigen. Beobachten Sie sich selbst. Viele Anzeichen für eine Übersäuerung oder Vergiftung zeigen sich in unserer „Peripherie“, d.h. in unsrem Gesicht und auf unserem Kopf, an unserer Haut und an unseren Schleimhäuten. Haarausfall und Pickel, Schwitzen, Jucken, Verpilzungen, Altersflecken o.ä. sind untrügliche Zeichen von Vergiftung, Versauerung oder Verschlackung.

Die Schlackenablagerung geschieht nach der von Peter Jentschura und Josef Lohkämper erforschten „Hierarchie der Lebenswichtigkeit“. Sie erfolgt zunächst im Fettgewebe, dann im Bindegewebe und in der Muskulatur. Sind diese „Deponien“ gefüllt, kommt es zu weiteren Ablagerungen in Gelenken, Kapseln und in den Nieren, in der Harn- und Gallenblase, später auch in Organen und schließlich im Herzen und Gehirn. Weil in Händen und Füßen, an den Knien und Knöcheln und auch im Nacken und Schulterbereich niedrigere Temperaturen herrschen als in der Körpermitte, lagern sich Schlacken zuerst an diesen peripheren Stellen ab. Die am schwersten wasserlöslichen Salze, wie z.B. harnsaure, oxalsaure und gerbsaure Salze lagern sich als erste ab.

 

Was ist Altern?

Die modernen Lebens- und Ernährungsgewohnheiten belasten unseren Stoffwechsel mit großen Mengen an Säuren und Giften. Diese verursachen Verätzungen, Mineralstoffverzehr, Ausscheidungsprobleme und Verschlackungen. Sie verzehren unsere Schönheit und Gesundheit, und wir altern zu schnell.

Schon junge Männer verlieren ihre Haare. Schon junge Mädchen haben Cellulite. Unser Altern ist geprägt von Verätzungen wie Diabetes, von Mineralstoffverlusten, in Haut  und Haaren, in Zähnen und Nägeln, in Knochen und Knorpeln, in Sehnen und Gelenken. Alle diese Mineralstoffdepots sind die Säulen unserer Schönheit und Gesundheit.

Unser Altern ist auch geprägt von Ausscheidungsproblemen wie Schwitzen oder Pickel, Neurodermitis oder Akne sowie von den verschiedenen Formen von Ablagerungen wie Cellulite, Gicht, Rheuma sowie von Nieren- und Blasensteinen.

Es ist an der Zeit, sich wieder damit zu beschäftigen, wie man sich ein Leben lang mit ganz bestimmten Gewohnheiten des Verhaltens, der Ernährung, der Körperpflege und der Lebensführung seine Gesundheit und Schönheit länger erhalten kann, als es z. Zt. Bei den meisten Menschen der Fall ist. Denn Altern soll nicht bedeuten, länger krank zu sein als frühere Generationen, sondern in Zukunft länger schön und gesund zu bleiben.

 

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