Der Dreisprung der Entschlackung
Der 1. Schritt im „Dreisprung der Entschlackung“ ist die Schlackenlösung
Nach der vorbereitenden basischen Ausscheidung von möglichst viel Säuren und Giften und nach der Optimierung des basischen Stoffwechselpotentials erfolgt als erster Schritt der Entschlackung die Schlackenlösung durch Kräutertee und Wasser. Jedes einzelne Teekraut spricht dabei andere Schlacken an und löst diese in ihre Bestandteile auf. Schlackenlösung ist die Aufspaltung eines abgelagerten Salzes in den mineralischen neutralisierenden Teil (z.B. Kalzium) und in den Säure- bzw. Giftrest. Das bedeutet, dass durch die Spaltung der Schlacke bislang neutralisierte Säuren und Gifte wieder zum Leben erweckt werden und den Organismus mit ihrer Aggressivität erneut belasten können.
Gleichzeitig werden auch Wasser und Fette frei, die bislang die Schlackenmoleküle umgeben haben, damit diese im Organismus keinen Schaden anrichten konnten. Diese Konglomerate, bestehend aus Schlacke, Fett und Wasser, sind die Ursache für den dicken Bauch verschlackter Menschen und auch für die Cellulite in Hüften und Oberschenkeln. Dort liegen die Schlacken im Flomenfett des Darmes und der Nieren oder im Unterhautfettgewebe von Bauch, Hüften, Oberschenkeln oder Oberarmen.
Sinnvollerweise unterstützt man während einer Entschlackung die wichtigen Ausscheidungsorgane der Nieren und der Leber. Angezeigt sind, neben einer gesteigerten Mineralstoffversorgung der Nieren, Mariendistel und Artischocke als entgiftende Pflanzen und basische Wickel zur Unterstützung der Leberfunktion, damit diese Ausscheidungsorgane optimal arbeiten können.
Zusätzlich helfen wir dem Organismus durch regelmäßige basische Körperreinigung, über das zusätzliche Ventil „Haut und Schleimhäute“ Säuren und Schadstoffe schnellstmöglich und direkt auszuscheiden.
Mit dem Trinken von Kräutertee sollte mit ein bis drei Tassen pro Tag begonnen werden. Die Teemenge wird bald auf ½ bis 1 Liter pro Tag und mehr gesteigert.
Menschen, die stark verschlackt sind, benötigen parallel zum Teetrinken auch große Mengen an omnimolekularen Lebensmitteln. Eine konsequente basische Körperreinigung und basische Unterstützung der Leber und der Nieren ist sehr zu empfehlen.
Sie sollten über den Tag verteilt zu dem Tee von Anfang an 1 bis 1 ½ Liter Stilles Wasser trinken. Durch das begleitende Trinken des Stillen Wasssers verdünnt sich die Konzentration der gelösten Schadstoffe und hilft bei deren Ausscheidung über die Haut und über die Nieren. Da die Nieren Flüssigkeiten nur bis zu einem Säuregrad von pH 4,4 ausscheiden können, wird diese „Sperre“ durch den hohen Verdünnungsgrad umgangen. Belastende Stoffe kommen so leichter zur Ausscheidung und werden nicht erneut im Körper abgelagert.
Der 2. Schritt des „Dreisprungs der Entschlackung“ ist die basische Verstoffwechselung gelöster Säuren und Gifte.
Der 2. Schritt sollte zeitgleich mit dem ersten Schritt begonnen werden. Aufgrund der vorherrschenden Zivilisationskost ist eine Ernährungsumstellung von dieser überwiegend säurebildenden in eine überwiegend basenbildende Ernährung angezeigt. Diese sollte reich sein an lebensnotwendigen Nährstoffen wie Mineralien und Vitaminen sowie an hochwertigen pflanzlichen Eiweißen und Ölen.
Eine biologische Vollwertkost und omnimolekulare Lebensmittel sind die besten Quellen für eine ausreichende Versorgung mit Vitalstoffen. Durch eine gezielte Zufuhr von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen aus der Pflanze können zirkulierende Säuren und Gifte im Organismus neutralisiert werden.
Bedenken Sie, dass die Nieren basenbildende Mineralstoffe benötigen, um Säuren ausscheiden zu können! Studien haben belegt, dass eine alleinige Ernährungsumstellung zwar Vital- und Mineralstoffdefizite ausgleichen kann, aber nicht ausreicht, um die Mineralstoff- und Basendepots wieder aufzufüllen.
Daher wird neben einer Umstellung auf eine biologische Vollwertkost mit der Zufuhr von omnimolekularen Lebensmitteln begonnen, um gezielt Säuren und Gifte zu neutralisieren. Bei erhöhtem Bedarf an energiereichen Vitalstoffen, z. B. bei Sportlern, Schwangeren, Frauen in den Wechseljahren oder älteren Menschen sollten derartige Lebensmittel in größeren Mengen verzehrt werden.
Bei einem pflanzlichen Lebensmittel besteht nicht die Gefahr der Überdosierung, da die Stoffe dem Körper so zugeführt werden, wie diese in der Natur vorkommen. Durch die Ausleitung von Schadstoffen und durch die Zufuhr natürlicher Vitalstoffe wird der Organismus erheblich entlastet und gestärkt.
Der 3. Schritt des „Dreisprungs der Entschlackung“ ist die zeitgleiche basische Reinigung des Organismus von Säuren, Giften u. a. Schadstoffen über die Haut und die Schleimhäute und auch über den Darm, die Leber und die Nieren.
Die basische Körperpflege und – reinigung wird mit täglichen basischen Fußbädern von mindestens 30 Minuten bei Körpertemperatur oder mit basischen Strümpfen über Nacht begonnen. Die Füße gelten in der Naturheilkunde als „Hilfsnieren“, weil über die sehr drüsenreichen Fußsohlen viele Stoffwechselprodukte, Säuren und Gifte ausgeschieden werden können, wie es z. B. bei den sog. Schweißfüßen deutlich wird. Durch basische Fußbäder und eine reichliche Mineralstoffversorgung kann das Problem „Schweißfüße“ oft schnell behoben werden.
Bei Krampfadern empfiehlt sich für das basische Fußbad eine Temperatur von 25° - 28° C. Es gilt die Faustregel: Je größer der Schweregrad der Krampfadern, desto niedriger sollte die Temperatur des Fußbades sein. Nutzen Sie Ihre Zeit des Fernsehens, des Lesens oder sogar Ihre Zeit am Schreibtisch für basische Fußbäder! Im Winter warm und im Sommer kalt, eine wahre Wohltat für die Füße. Nutzen Sie Ihre Füße als Hilfsnieren!
Die basischen Strümpfe sind uns aus alter Tradition her schon von Pfarrer Kneipp bekannt. Damals wurden diese Strümpfe mit purem Wasser getränkt. Zur Wirkungssteigerung werden sie heute basisch perfektioniert. Die Anwendung von basischen Strümpfen ist besonders für Personen geeignet, die wenig Zeit haben, da die Strümpfe über Nacht getragen werden können, auch als basische Ärmel.
Sie bestehen aus einem dünnen Innenpaar aus 100% Baumwolle und einem dickeren Außenpaar aus reiner Schurwolle. Die Innenstrümpfe werden für kurze Zeit in basische Lauge gelegt, danach stramm ausgewrungen und mit der Restfeuchte angezogen. Darüber werden die trockenen, warmen Schurwollstrümpfe gezogen. Man schläft damit schnell ein und gut durch. Nach jeder Anwendung werden die Innenstrümpfe gewaschen und können dann jederzeit wieder verwendet werden.
Bei Krampfadern sollten die Strümpfe je nach Wohlbefinden für etwa 1 bis 2 Stunden zur Anwendung kommen. Die Strümpfe sollten aus reinem Naturmaterial und locker gestrickt sein. Sie sollten nie zu stramm sitzen.
Nach dem Prinzip der basischen Strümpfe können auch basische Wickel angelegt werden. Ein dünnes Tuch aus Baumwolle oder anderen Naturmaterialien wird basisch getränkt, gut ausgewrungen und angelegt. Darüber wird ein warmes Tuch, z. B. aus Molton, bzw. eine Decke gelegt. Ggf. wird eine Wärmflasche hinzugenommen. Das gilt besonders für Leber- und Nierenwickel. Es können z.B. Knie-, Hals-, Nieren-, Bauch- oder Leberwickel angewandt werden.
Der Dreisprung der Entschlackung in der Praxis
Benutzer Anmeldung
Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Webseite anzumelden:
