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5/17/2012 : 11:53 am : +0200

Ursachen der Cellulite

Die „schlechten Säfte“, von der Hildegard von Bingen spricht, sind im heutigen Sprachgebrauch Säuren und Gifte. Davon beschert uns das Leben in unserer modernen Zeit reichlich: 

  • Essigsäure aus Süßwaren- und Fettkonsum
  • Milchsäure aus übermäßigem Sport
  • Harnsäure aus Fleischverzehr
  • Schwefel- und Salpetersäure aus dem Schweinefleisch uns auch aus vielen Käsesorten
  • Azetylsalizylsäure aus Schmerztabletten
  • Gerbsäure aus Kaffee, Schwarzem Tee und Rotwein
  • Oxalsäure aus Rhabarber und Spinat usw.
  • Kohlen- und Phosphorsäure aus Getränken
  • Salzsäure aus Stress, Angst und Ärger

Der Körper der Frau hält alle diese Säuren einen Monat lang zurück, bis er sie mit der nächsten Regelblutung ausscheidet. Die Zurückhaltung erfolgt im Blut, in der Lymphe, der Zellflüssigkeit und in der Plazenta, auch in Ödemen, die sich vor den Tagen zwecks Säureneutralisierung bilden können.

Die Speicherkapazität von Blut, Lymphe, Zellflüssigkeit und Plazenta ist jedoch begrenzt. Ist sie erschöpft, nimmt der weibliche Organismus zu einem Kunstgriff Zuflucht. Er neutralisiert die nicht mehr speicherbaren Säuren und lagert die so gebildeten Salze, die der Volksmund Schlacken nennt, in Hüften, Gesäß, Bauch, Oberschenkeln und Oberarmen der betroffenen Frauen ab.

Es ergeben sich die Notlagen des Organismus bei der Cellulite:  

  • Säureüberfrachtung
  • Schadstoffüberfrachtung
  • Verschlackung

Insofern ist Cellulite das „weibliche“ Ergebnis von Übersäuerung, wie der Haarausfall das „männliche“ Ergebnis der gleichen körperchemischen Notlage ist. Säuren und Gifte werden von den beiden Geschlechtern unterschiedlich verstoffwechselt. Also sind auch die Ergebnisse bzw. Folgen unterschiedlich. 

Der Mann muss ein Leben lang alle anfallenden Säuren sofort unter Zuhilfenahme von Mineralstoffen neutralisieren, um Verätzungen seiner Zellen, Organe und Funktionen zu vermeiden. Weil der Körper die nicht im Blut neutralisierbaren Säuren beim Mann zwecks endgültiger Neutralisierung in den Haarboden schiebt, werden dessen Nähr- und Mineralstoffe je nach Säureaufkommen früher oder später aufgebraucht. Die Folge ist früher oder später Haarausfall. 

Analog dazu gibt es bei der Frau bei einem Übermaß an Säuren Cellulite!

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