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5/17/2012 : 11:31 am : +0200

Freizeit

Dies und das

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Hilfen gegen Zecken

Im Frühjahr beginnt die Zeckenzeit, genau genommen von März bis Oktober. Höhepunkte der Zeckensaison sind Frühsommer und Herbst, wobei auch an warmen Wintertagen die Zecken aktiv sind (bei Temperaturen von ca. 10o Celsius). Vorsicht ist geboten, denn Zeckenbisse übertragen nicht nur Krankheiten auf den Menschen, sondern auch auf den Hund.

Was ist eine Zecke?

Zecken sind blutsaugende Parasiten und gehören zu der Familie der Spinnentieren, gut zu erkennen an ihren 8 Beinen im ausgewachsenen Stadium, wobei die Zecken-Larven allerdings bloß 6 Beine haben. Sie erreichen eine Größe von 1 – 2 mm und am Kopf  befindet sich ein Stechrüssel mit Widerhaken. Die wohl bekannteste Zecke ist der „Gemeine Holzbock“. Er gehört zu den Schildzecken. Er hat jede Menge Verwandte, denn derzeit sind etwa 850 Zeckenarten weltweit bekannt. Sie teilen sich in zwei Arten auf: die Schild- und die Lederzecke. Die Lederzecken leben meist in Tropen und Subtropen, Schildzecken sind dagegen auf der ganzen Welt zuhause.

Wie entwickelt sich die Zecke?

Zecke im Hundefell
Zecke im Hundefell

Eine Zecke entwickelt sich in 4 Stadien, wobei sie für jedes Stadium eine Blutmahlzeit benötigt. Ein Entwicklungszyklus kann bis zu 5 Jahren dauern, da sie auf einen Wirt angewiesen ist und auf eine Blutmahlzeit bis 2 Jahre warten kann. 

Zuerst schlüpft aus einem Ei die 6-beinige Larve, welche sich nach wenigen Tagen auf die Suche nach einem geeigneten Wirt macht. Nachdem sie sich vollgesaugt hat, und von ihrem Wirt abgelassen hat, häutet sie sich (was mehrere Wochen dauert) und wird zur achtbeinigen Nymphe. Nach der nächsten Blutmahlzeit häutet sie sich erneut und ist nun eine ausgewachsene und geschlechtsreife Zecke. Sie sucht sich den Endwirt und nach der letzten Blutmahlzeit schließlich einen Partner zur Begattung. Die Männchen sterben direkt nach der Begattung, die Weibchen erst, nachdem sie auf der Unterseite von Grashalmen oder Blättern Pakete aus etwa 3.000 Eiern abgelegt haben.

Wo finde ich Zecken?

Zecken lieben es feucht und warm und halten sich im Gras, in Sträuchern und im Unterholz in Bodennähe auf. Sie klettern allerdings auch auf Pflanzen bis 1,5 m Höhe und fallen auf vorbeilaufende Wirte herab. Potentielle Wirte sind fast alle Säugetiere (Warmblüter), die Zecken spüren sie über deren Geruch und die Körperwärme auf. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist allerdings, dass sie sich von hohen Bäumen auf ihre Opfer fallen lassen würden.

Welche Krankheiten übertragen die Zecken auf meinen Hund?

 Zecken-Borreliose (Lyme-Borreliose)
 Frühsommer-Meningoenzephalitis
(FSME)Babesiose

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